01.09.2026

„Handwerk regional – Ihre Meinung zählt“ im Hochtaunuskreis

Bei „Handwerk regional – Ihre Meinung zählt“ sprechen Betriebe Klartext. Im August trafen sich Handwerk, Politik, Verwaltung und Handwerkskammer in der Bohn Holzbau & Dachdeckerei GmbH in Oberursel. Deren neuer Firmenstandort vereint modern und schön eine Lagerhalle mit Büros und Besprechungszimmer.

© Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Wie kann das Handwerk vor Ort gute Bedingungen für seine Betriebe schaffen? Und wo drückt der Schuh? Bei den regionalen Handwerkerdialogen der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main kommen Handwerkerinnen und Handwerker regelmäßig mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung ins Gespräch. Dabei geht es um die Themen, die die Betriebe in ihrer Region ganz konkret beschäftigen – von Gewerbeflächen und Verkehr bis hin zu Vergabe und Fachkräftesicherung.

Diesmal trafen sich die Gesprächsteilnehmer im Hochtaunuskreis zum Austausch mit HWK-Präsidentin Susanne Haus, HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Riess und Oberursels Bürgermeisterin Antje Runge. Mit dabei waren unter anderem Gastgeber Alexander Bohn, Ganimet Bohn (Geschäftsführerin der Bohn Holzbau und Dachdeckerei GmbH), Leonora Pazari (Bohn Holzbau und Dachdeckerei GmbH), Kreishandwerksmeister Martin Schuchardt (Schreinerei Peter Fuchs, Hofheim am Taunus), Dirk Velte (stellv. Kreishandwerksmeister, Metallmanufaktur Velte GmbH, Oberursel), Michael Ruppel (Friseur am Marktplatz, Oberursel), Holger Girschikowsky (Girschikowsky & Co. GmbH, Oberursel), Laura Herzog (Raumausstattung Axel und Thomas Gerecht, Bad Homburg), Ulrike Böhme (Leiterin der Wirtschaftsförderung Oberursel) und Peter Sachs (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Main- und Hochtaunus).

Gewerbeflächen und Vergabe im Fokus

Mit Leidenschaft diskutierte die Runde unter anderem über die Vergabe von Grundstücken und die Entwicklungsmöglichkeiten für das lokale Handwerk. Die Forderung an die Stadt: Das Handwerk als Wirtschaftsfaktor besser verstehen und berücksichtigen. In den Austausch gehen wollen die Handwerker auch zum reformierten Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG): Als regionale Betriebe, die vor Ort Gewerbesteuern zahlen, wolle man die Chance nutzen, sich bei Projekten zu beteiligen.

Mitreden, wo es um die Region geht

Der direkte Austausch soll weitergehen. Denn viele Herausforderungen des Handwerks lassen sich am besten dort besprechen, wo sie entstehen – gemeinsam mit den Betrieben, den Kommunen und den politischen Verantwortlichen vor Ort.

Die regionalen Handwerkerdialoge finden deshalb regelmäßig im Kammerbezirk statt.